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Ich schloß die Augen und schickte
ein Stoßgebet durch die Hülle der Universe. Die Geister der Zeit
hatten ein Einsehen mit mir, und ich saß wieder in meiner Badewanne,
die langsam durchs Weltall driftete. Ich war endlich allein.
"Mein Gott, sind die alle anstrengend!"
seufzte ich. Ich atmete tief durch, ließ die Augen eine Zeitlang
zu, lauschte in die Stille und stützte meinen Kopf schließlich auf
den Wannenrand, um auch den Ausblick ein bißchen zu genießen. Es
war unendlich weit, unendlich schön und unendlich ruhig hier. Vielleicht
ein bißchen kühl. "Forschungsschiff", murmelte ich kopfschüttelnd.
"Zengoe... Blindeye... EmoPurify-Terminator... Rumpelstilzchen...
Logbücher... Asmandiel mit Blaulicht?" Ich drehte am Wasserhahn
und tatsächlich füllte sich meine schwebende Wanne mit einer wohlduftenden
warmen violetten Flüssigkeit, die sich ganz seidig anfühlte. Es
war der reinste Genuß. Am Badewannenrand standen auf einmal eine
Kerze und daneben ein Piccolo und ein Glas.
Ich lächelte. "Ihr seid heute besonders gut zu mir", dankte ich
den Geistern der Zeit, während ich die Flasche aufschraubte.
"Und du bist sicher, daß dir nichts
fehlt?" sagte eine Stimme von hinten. Meine Zeichenpuppe - Abraxas
im Miniaturformat - saß am Wannenrand, und ließ die Füße in die
violette Flüssigkeit baumeln.
"Mir geht's zum ersten Mal seit ich im Omega-Quadranten bin SAUGUT",
antwortete ich und schlürfte meinen Piccolo. Abraxas stipste mich
an und hielt mir sein leeres Glas vor die Nase. "Geteilte Freude,
doppelte Freude?" Ich kippte die Hälfte meines Glases in seins.
"Danke."
Wir prosteten uns zu und tranken unsere Gläser aus. Es war natürlich
eine besondere Piccolo-Flasche. Sie wurde einfach nicht leer. Die
Kerze brannte auch nicht herunter - und die violette Flüssigkeit
wurde nicht kalt. Irgendwann war ich sturzbesoffen. Abraxas fing
an zu singen. "Frère Jacques, Frère Jacques, dormez vous? Dormez
vous?" und an der Stelle, an der die zweite Stimme des Kanons einsetzen
mußte, grölte ich kichernd mit.
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