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Erfolg ist ein weiteres elementares Schlagwort, neben anderen Begriffen wie Liebe, Tod, Glück... und wie bei den anderen Themen auch, möchte ich diese Seite, diesen ersten Artikel nur als Einstieg in ein sehr komplexes Thema verstanden wissen. Betrachtenswert ist ein Langzeit-Projekt, das nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe wachsen wird. Ihre Anmerkungen, Kommentare, Buch- und Linktipps sind herzlich willkommen, um möglichst viele Aspekte zu beleuchten.

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Beginnen möchte ich mit der Vorstellung des Buchs
Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs von Deepak Chopra

In diesem kleinen, handlichen Büchlein, das sich locker in wenigen Stunden lesen lässt, faßt Deepak Chopra den wesentlichen Kern spiritueller Lehren zusammen. Es ist kein Erfolgsbuch im herkömmlichen Sinn, sondern ein hoch spirituelles Büchlein das auf simple, freundliche und unaufdringliche Weise die "Gesetze des Universums" erklärt, und wie man sich verhalten sollte, um mit ihnen in Einklang zu kommen. Wenn das gelingt, ist "Erfolg" eine Nebensächlichkeit, die sich automatisch einstellt.

Das Fatale an so guten Büchern ist: sie sind so einfach geschrieben und so einfach zu verstehen, dass man die Umsetzung der Regeln für ebenso einfach hält. Im echten Leben sind die meisten Menschen aber schon mit der ersten Übung überfordert.

1.) Das reine Potential erfahren bedeutet

  • Ich praktiziere Stille (Schweigen)
    und meditiere mindestens zweimal täglich für 30 Minuten.
  • Ich übe so oftwie möglich stille (wortlose) Kontemplation in der Natur.
    Ich entdecke und wertschätze die tiefe Weisheit, die in allem steckt.
  • Ich übe mich darin, keine Bewertungen vorzunehmen. Ich achte auf alle Urteile (das ist gut, das ist schlecht etc.), die ich während eines Tages denke oder ausspreche, und übe mich darin, immer mehr darauf zu verzichten.

2.) Geben und Nehmen bedeutet

  • Ich mache jedem Menschen, der mir begegnet ein symbolisches Geschenk, z.B. indem ich ihm freundliche Gedanken schicke, ihn anlächle, ein nettes Wort übrig habe etc.
  • Ich nehme die Geschenke, die mir gegeben werden, freudig und dankbar an, z.B. indem ich mich am Anblick einer schönen Pflanze erfreue, oder das schöne Wetter genieße
  • Ich lasse meinen inneren Reichtum fließen (geben & nehmen), indem ich Menschen und Situationen meine Aufmerksamkeit, meine Liebe und Zuwendung schenke, und dasselbe auch annehmen kann, wenn es mir gegeben wird; ich wünsche jedem Menschen, der mir begegnet, in Gedanken Freude, Glück und ein fröhliches Lachen

3.) Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) bedeutet

  • Ich erkenne, dass ich in jedem Moment die Entscheidungsfreiheit habe, mich so oder anders zu verhalten, und dass meine Aufmerksamkeit für das JETZT die beste Voraussetzung für eine *wie auch immer beschaffene* Zukunft ist
  • Ich frage mich bei jeder Handlung, welche Konsequenzen sie hat, und ob jemand durch meine Handlung(en) Schaden erleidet
  • Ich folge bei meinen Entscheidungen meiner Intuition/meinem Herzen. Ich lasse mich spontan auf das ein, was sich gut anfühlt und lasse die Finger von Dingen, bei denen ich ein ungutes Bauchgefühl habe

4.) Mühelosigkeit bedeutet

  • Ich akzeptiere die Dinge, Situationen und Menschen so wie sie sind und höre auf dagegen anzukämpfen, indem ich wünschte, es wäre anders als es jetzt gerade ist
  • Ich übernehme die Verantwortung für meine jetzige Situation und für alle Ereignisse, die mir problematisch erscheinen. Ich gebe niemandem die Schuld.
  • Ich widerstehe der Versuchung, mich zu rechtfertigen/zu verteidigen. Ich muss niemanden von meiner Meinung überzeugen.

5.) Absicht und Wunsch - Das Denken & Fühlen auf ein Ziel fokussieren bedeutet

  • In meinen Meditationen achte ich auf die Momente zwischen den Gedanken, in denen absolute Stille herrscht. In diese Stille hinein kann ich meine Wünsche äußern.
  • Ich erstelle eine Liste meiner Wünsche und Ziele und lese sie
    vor dem Meditieren - vor dem Schlafengehen - morgens nach dem Aufwachen
  • Ich übergebe die Wünsche einer höheren Instanz
  • Ich verschwende keine Gedanken, ob das, was ich tue, erfolgreich sein wird
  • Ich übe mich in allem was ich tue in Achtsamkeit und akzeptiere die Gegenwart so wie sie ist

6.) Loslassen (Distanz gewinnen, Abstand halten, Nicht-Anhaften) bedeutet

  • Ich kann alle Menschen und Situationen um mich herum so sein lassen, wie sie sind.
  • Ich zwinge niemandem - keinem Wesen und keiner Situation - meine Lösungen auf, sondern nehme das, was ist, mit distanzierter Gelassenheit wahr, ohne es zu bewerten
  • Ich akzeptiere Unsicherheit, Unordnung und Chaos. Je chaotischer es wird, desto sicherer fühle ich mich, denn in der Unsicherheit finde ich Sicherheit.
  • Ich trete ein in das Feld der unbegrenzten Möglichkeiten, die sich mir eröffnen, wenn ich für die unendliche Vielzahl von Lösungen offen bin. Dabei erfahre ich Freude, Abenteuer, Magie und lerne viel über die Geheimnisse des Lebens

7.) Lebenssinn bedeutet

  • Ich erkenne, dass es in meinem tiefsten Inneren einen "göttlichen Kern" gibt, der mit der Unendlichkeit und Zeitlosigkeit verbunden ist, während sich mein tägliches Leben in einer anderen Dimension abspielt. Ich würdige diesen "göttlichen Kern" und nehme in der Stille Kontakt zu ihm auf.
  • Ich erstelle eine Liste meiner Talente und Fähigkeiten - Tätigkeiten, in denen ich voll und ganz aufgehe, bei denen die Zeit und die Welt um mich herum nicht mehr zu existieren scheint.
  • Ich stelle mir täglich die Frage, wie ich mit diesen Fähigkeiten anderen Menschen nützlich sein kann und ich nutze jede Gelegenheit, anderen Menschen zu helfen.

Deepak Chopra ist Internist und Endokrinologe sowie Gründer der American Association for Ayurvedic Medicine. Der Bestsellerautor und Guru von Hollywoodstars wie Madonna hält weltweit Vorträge.

Ein anderes sehr gutes und empfehlenswertes Buch desselben Autoren:

Der Weg des Zauberers - 20 Schritte, um im Leben das zu erreichen, was man will
Im Prinzip geht es um das Gleiche, nur etwas anders beschrieben: Der Zauberer Merlin, Lehrer des jungen Artus gibt diesem Unterweisungen. Persönliche Transformation in 20 Schritten.

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