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Reichtum

Das Geld, das man besitzt,
ist das Instrument der Freiheit;
das Geld, dem man nachjagt,
ist das Instrument der Knechtschaft.

Jean-Jacques Rousseau

 

 
     

Es gibt kaum ein Thema, an dem sich die Gemüter so leicht entzünden, wie am Geld. Beobachten Sie sich selbst. Was passiert, wenn Sie das Wort lesen oder aussprechen?
Welche Bilder, Gedanken, Assoziationen kommen dabei hoch? Sprechen Sie mit anderen Menschen über Geld? Und wenn ja - in welchem Zusammenhang?

Das Stichwort "Reichtum" gibt es bei betrachtenswert schon lange. Weil ich in letzter Zeit in einigen Gesprächen und Newslettern wieder daran erinnert wurde, ist es wohl an der Zeit, dieses Thema etwas zu vertiefen. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch eine ganz individuelle Lebensaufgabe zu bewältigen hat, also kann es auch hier keine allgemein gültigen Regeln, Rezepte oder Vorschläge geben.

Zunächst ist es wichtig, zu definieren, was Reichtum eigentlich bedeutet. Reichtum ist nicht gleichbedeutend mit der Menge an Geld oder den materiellen Möglichkeiten, die jemandem zur Verfügung stehen, auch wenn es von vielen so verstanden wird. Mittlerweile ist man auch in der westlichen Welt auf dem Weg zu einer kritischeren Haltung gegenüber dem reinen Materialismus. Bei betrachtenswert geht es zum Großteil darum, Ruhe, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu finden, nach innen zu schauen - Dinge, die es nicht für Geld zu kaufen gibt. Persönliche Lebensqualität ist Definitionssache. Das sollte uns aber nicht daran hindern, uns mit der Realität, dem Alltäglichen zu beschäftigen. Geld ist ein Symbol für das Alltägliche: An vielen Stellen wird gespart, gehen Arbeitsplätze verloren. Euro - Teuro - Steuro... Verursachen diese Zeilen auch bei Ihnen Unbehagen?

Geld ist nicht alles - aber ohne Geld ist alles nichts?

Die fetten Zeiten sind vorbei, hört und liest man hier und dort. Für viele Menschen ist es gerade in diesen Tagen eine neue Herausforderung, beim bisher gewohnten Lebensstandard Abstriche zu machen.
Auf Luxus und materiellen Wohlstand zu verzichten, Bescheidenheit oder gar Askese zu praktizieren ist nur eine Seite. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, für die es erheblich leichter ist, auf materielle Dinge zu verzichten - nur um sich nicht den Anforderungen Anderer (z. B. im Arbeitsleben) stellen zu müssen. Mitunter ist praktizierte Bescheidenheit ein anderer Ausdruck für Vermeidung oder die Angst, sich einer Herausforderung zu stellen. Daran ist nichts Verwerfliches. Wenn Sie zufrieden und glücklich sind, wenn Sie nichts vermissen und guten Gewissens sagen können: So wie es ist, ist es für mich völlig in Ordnung - dann brauchen Sie hier nicht weiter zu lesen. Sollten Sie jedoch eine nagende Unzufriedenheit spüren, und sich immer wieder dabei ertappen, dass Sie eigentlich doch ein bißchen mehr vom Leben erwartet haben, dann klicken Sie weiter:

  • Zitate zum Thema Geld und Reichtum
  • Glaubenssätze - Ihre Einstellung zum Geld
  • Zufriedenheit
  • Einige Übungen
  • Imaginationsexperimente
  • Liste der Glaubenssätze
  • Mit wenig Geld über die Runden kommen
  • Lesetipps
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