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Reich oder reich? Einige Übungen
  • Übung 1: Reichtum definieren
  • Übung 2: Zitate hinterfragen
  • Übung 3: Eigene Glaubenssätze aufspüren und verändern
 

Übung 1: Reichtum definieren
Was bedeutet Reichtum für Sie?

  1. Schreiben Sie auf, welche nach außen sichtbaren Zeichen (Auto, Haus etc.) in Ihrem Leben ein Ausdruck von Wohlstand bzw. Reichtum sind.
  2. Welche dieser Dinge sind Ihrer Meinung nach für einen durchschnittlichen Mitteleuropäer "selbstverständlich"?
  3. Worauf könnten Sie am ehesten verzichten - worauf nicht?
  4. In welchen äußerlich sichtbaren Dingen zeigt sich Ihrer Meinung nach der viel zitierte "innere" Reichtum?
  5. Überprüfen Sie, ob es möglich ist, gleichzeitig wohlhabend und innerlich reich zu sein.
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Übung 2: Zitate hinterfragen
Gehen Sie auf die Zitate-Seite und entscheiden Sie, ob der Verfasser des Zitats eher vorschlägt
a) Wohlstand zu genießen (in welcher Form auch immer)
b) Wohlstand zu vermeiden
c) eine neutrale Haltung einzunehmen

Welche Zitate sagen Ihnen am meisten zu?
Wählen Sie Ihre drei Lieblings-Zitate aus oder formulieren Sie ein eigenes.
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Übung 3: Eigene Glaubenssätze aufspüren und verändern
Machen Sie auch diese Übung am besten schriftlich.

  • Was halten Sie von Geld?
    Was halten Sie von materiellem Wohlstand?

    Kennen Sie Ihre finanziellen Ziele und Wünsche?
    Schreiben Sie alles auf, was Ihnen dazu einfällt oder drucken Sie sich die folgende Liste aus und kreuzen Sie an, was auch Sie oft sagen oder denken.

    Was fühlen Sie, wenn Sie sich mit dem Thema Geld und Reichtum befassen?

  • Wählen Sie die stärksten Glaubenssätze aus

  • Lesen Sie die Sätze
    einen nach dem anderen und achten Sie auf das Gefühl, das Sie dabei im Körper haben. Ist es ein Gefühl von Enge oder eher ein Gefühl von Weite?
    Überprüfen Sie jeden einzelnen Satz, ob er Sie eher motiviert oder demotiviert, ob Sie sich damit klein und begrenzt oder eher groß und einflußreich fühlen. Wenn es andere Gefühle oder Assoziationen gibt, notieren Sie diese ebenfalls.

  • Den Ursprung finden
    Überlegen Sie, wo, wann und von wem Sie diese Sätze besonders häufig hören oder gehört haben. Was verbinden diese Menschen mit Geld? Wie sind diese Menschen mit Geld umgegangen?

  • Entscheiden Sie, für jeden einzelnen Satz, ob Sie ihn weiterhin behalten möchten.
    Unterstützende Fragen:
    - Warum ist dieser Satz vielleicht nicht zutreffend?
    - War die Person, die mir diesen Satz beigebracht hat, wohlhabend?
    - Wie ist diese Person mit Geld umgegangen?
    - Welche finanziellen und emotionalen Folgen hat es, wenn ich den Satz behalte?
    - Welche Auswirkungen hat es auf meine Familie, wenn ich den Satz behalte?
    - Welche Verbesserungen kann ich erreichen, wenn ich den Satz verändere?
    - Wie fühle ich mich bei einer solchen Veränderung?

  • Umformulieren
    Formulieren Sie alle demotivierenden Aussagen neu, so dass Sie sich damit wohl fühlen. Hans-Peter Zimmermann schlug in einem seiner Newsletter vor, das Wort "Geld" durch das Wort "Handlungsspielraum" zu ersetzen. Wenn es für Sie nicht passt, suchen Sie ein anderes Wort, das für Sie einen neutralen oder positiven Bezug zu Geld herstellt und lesen Sie Ihre Glaubenssätze noch einmal. Sie entscheiden, welchen Satz Sie in welcher Formulierung behalten möchten.
    Sehr wichtig bei der Arbeit mit Glaubenssätzen ist auch das Finden und Formulieren von Zielen.

  • Ergänzen Sie Ihre Liste ständig
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