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Ich
gehöre zur Sorte Mensch, die gelegentlich in der Flut ihrer Ideen
unterzugehen droht.
Mindmaps sind eine wunderbare Sache - aber für unterwegs?
Irgendwann habe ich mir mal angewöhnt, meine Ideen stichwortartig
aufzuschreiben. Klasse, nichts geht mehr verloren - und meine genialen
Geistesblitze sind notiert. Einige im Büro auf der Festplatte meines
Rechners, andere zuhause, auf dem heimischen PC. Unterwegs schreibe
ich Notizzettel... und für längere kreative Phasen gibt's sogar
ein Ideen-Notizbuch. Perfekte Dezentralisation, denn die Notizen,
die ich brauche, sind häufig da, wo ich gerade nicht bin.
Gut, daß ich mich auf mein Gedächtnis verlassen kann, aber ich hätt's
gerne optimaler. Elektronische Spielsachen wie Palm Pilots sind
mir nicht übersichtlich genug. Was tun?
Seit
neuestem versuche ich es mit einer völlig antiquierten Methode:
den allseits beliebten gelben Klebezettelchen. Eine Doppelseite
meines Notizbuchs, das mich ständig begleitet, habe ich zur transportablen
Pinwand erklärt, auf der ich meine Klebezettelchen anbringen kann,
wie es mir gerade gefällt. Das sieht dann ungefähr so aus...

Brainstorming
ist jederzeit und überall möglich. Die Idee lässt sich jederzeit
einem Themenbereich zuordnen oder umsortieren, rauswerfen, ergänzen
oder, falls nötig, kann ich alles auf einem Tisch ausbreiten. Die
Aufgaben, die ich als nächstes angehen möchte, picke ich heraus
und klebe sie an den Bildschirm, bis sie erledigt sind. Ich brauche
keine kostspieligen technischen Geräte und muss mir keine Gedanken
mehr darüber machen, ob und wie ich die Daten von einem System zum
anderen übertrage. Einziger Nacheil: die Zettelchen hören irgendwann
auf zu kleben. Aber vielleicht ist das dann ein Zeichen dafür, dass
die betreffende Idee nicht so wichtig ist - oder schon zu lange
aufgeschoben wurde...
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