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Fitness ist Teil eines Trends, der sich hinter einem gewissen Schönheitsideal und Menschenbild verbirgt, das wir, wie so vieles andere auch, aus den USA übernommen haben. Man könnte auch sagen: eine Fitness- und Wellness-Woge schwappt über unser Land, und der entsprechende Industriezweig darf nicht fehlen. Natürlich ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn ein Trend zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden führt. Oft werden jedoch nur teure Produkte oder Dienstleistungen an Leute verkauft, die normalerweise wenig für sich tun, und sich einmal im Jahr eine Wellness-Woche gönnen, um danach wieder ebenso ungesund fortzufahren.

Einen Zustand zu erreichen, in dem man sich in seinem eigenen Körper wirklich rundum wohlfühlt - dazu gehört eine ganze Menge. Meistens sind grundlegende Verhaltensänderungen erforderlich: Es beginnt mit ausreichend Schlaf, ausgewogener Ernährung, der richtigen Atmung, regelmäßigem Sport und Maßnahmen, die das Immunsystem auf Vordermann bringen, wie z.B. Saunabesuche. Spätestens wenn die Hüllen fallen, stellen die meisten Menschen fest, dass sie nicht so perfekt gebaut sind, wie sie glauben sein zu müssen. Aber der Gang zum Schönheitschirurgen ist überflüssig, wenn das Selbstbewußtsein stimmt. An sich selbst arbeiten dauert natürlich ein bißchen länger - dafür ist das Ergebnis meistens haltbarer.

Es gibt viele Ansatzpunkte, etwas für sich selbst zu tun. Für die meisten körperlichen bzw. sportlichen Aktivitäten benötigen wir drei Elemente: Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit bzw. Geschicklichkeit. Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen einige Möglichkeiten vorstellen, diese Fähigkeiten zu trainieren.

     
Ausdauer erreicht man beispielsweise durch Sportarten wie Joggen, Walking, Radfahren, Rollerskaten oder Schwimmen. Anfangen können Sie mit ganz simplen Dingen wie Treppensteigen statt Aufzugfahren. Je häufiger Sie die Treppe benutzen oder eine der genannten Sportarten praktizieren, desto seltener geht Ihnen die Puste aus...
Kraft Die Vorstellung, dass nur Bodybuilder, Gewichtheber oder Kugelstoßer Kraft benötigen, ist falsch. Jeder Mensch braucht Kraft - zum Beispiel, um die Einkaufstüten nach Hause zu schleppen oder eine Kiste hochzuheben. Muskelkraft haben bedeutet nicht, dass jemand aussehen muss wie Arnold Schwarzenegger. Kraft haben bedeutet: es leichter haben
Beweglichkeit Man merkt es schon als "Junger", z. B. wenn man lange Zeit am Computer gesessen hat - irgendwie fallen bestimmte Bewegungen schwer. Möglicherweise haben Sie häufig wiederkehrende Schmerzen im Nacken, in den Schultern oder im Rücken... Höchste Zeit, was zu tun!

 

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