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Was ist Ayurveda?    

Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie "Wissen von der Verlängerung des Lebens". Es handelt sich um eine mehr als 1500 Jahre alte Heilkunst, die auf der Erkenntnis der altindischen Medizin beruht, dass jedes Wesen einen Mikrokosmos darstellt und fünf Grundelemente in sich vereint: Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther. Diese bilden die Grundlage der drei physiologischen Temperamente, den sogenannten Doshas.

 

 

 
Ayurvedisches Frühstück

Kapha (die Elemente Erde und Wasser)
ist verantwortlich für den Körper an sich, aber auch für seine Widerstandsfähigkeit gegenüber äusseren Einflüssen

Pitta (das Element Feuer)
ist verantwortlich für den Stoffwechsel

Vata (die Elemente Luft und Äther)
ist verantwortlich für die Koordination der Bewegungen und die Funktion der Sinnesorgane.

Ist das Zusammenspiel dieser drei Elemente gestört, entstehen Krankheiten und Fehlfunktionen des Körpers. Falsche (nicht typgerechte) Ernährung, mangelnde Bewegung und falsches Verhalten an sich sind geeignet, dieses Zusammenspiel zu stören. Bei so gut wie allen Menschen sind ein oder zwei Doshas dominierend. Es gilt herauszufinden, welcher Typ man ist, und durch entsprechende Ernährung, Bewegung und Verhaltensweisen die Doshas wieder zu harmonisieren.

  Ayurvedisch kochen
   
Der Koch zeigt, wie man's macht...

Bei einer Ayurveda-Kur spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Zigaretten, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee und schwarzer Tee sind während der Behandlung tabu. Stattdessen gibt es leckere frisch gepresste Fruchtsäfte, Wasser und Kräutertees. Der Arzt nimmt eine Pulsdiagnose vor, und bestimmt den Typ. Die weitere Behandlung und Ernährung wird dann entsprechend angepaßt. Was für den einen absolut heilend ist, kann für den andern ausgesprochen ungünstig sein. Uns wurde vieles klarer - zum Beispiel warum ich morgens gerne kalte Milch trinke, auf Avocados abfahre und abends früh müde werde. Die Signale meines Körpers hatten schon vor der Kur um Ausgleich der Doshas gebeten...

  Teekannen

 

 
Mindestens 2 Kannen Tee am Tag...

Die ayurvedischen Behandlungen umfassen

  • die Reinigung (Entschlackung, Entgiftung) des Körpers, das sogenannte Panchakarma.
  • verschiedensten Massage-Varianten, bei denen eine Menge Öl zum Einsatz kommt,
  • Öl-, Wannen- und Dampfbäder
    und eine
  • ausführliche Beratung über eine Änderung der gewohnten Ernährungs- und Lebensweise.
  Ayurvedische Massage
   
... eine der vielen Massage-Anwendungen
Klingt ziemlich hart, nicht wahr?
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