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Schön, gesund und fit -
wie ist das mit der richtigen Ernährung?

 

"Vorsicht beim Lesen von Gesundheitsbüchern,
du könntest an einem Druckfehler sterben."

Mark Twain


Jeder Mensch ist anders "konfiguriert": im Hinblick auf seine Gene, und im Hinblick auf die Ernährungsgewohnheiten, die man durch das Elternhaus und berufliche Lebensumstände erwirbt.
Die Grundregeln gesunder Ernährung sind bekannt: viel Gemüse und Obst, dazu eine Portion Ballaststoffe, Eiweiß und Energieträger (Kohlehydrate). Und dann wird's kompliziert: Trennkost, fettarme Ernährung, Vegetariertum...
 
 

Besonders Sportler, die einen ganz anderen Energieumsatz und völlig andere Bedürfnisse haben, als Otto Normalverbraucher, achten sehr auf das, was sie essen. Es gibt jede Menge von Vitaminpräparaten, Nahrungsergänzungsmitteln u.v.m. und die Forschung entdeckt ständig etwas neues, oft widersprechen sich die Forschungsergebnisse vollständig. Neuerdings soll man wieder Fett essen, dafür die Kohlehydrate weglassen. Der Slogan Brot für die Welt hätte damit ausgedient. Wer soll sich da noch auskennen?

Von allem ein bißchen was und insgesamt nicht zu viel ist meine Devise. Ich bin keine Ernährungsexpertin, sondern verlasse mich weitgehend auf meinen "gesunden Menschenverstand", der mir auch sagt, wenn ich mich nicht ideal ernähre. Das ist dann eher eine Frage der Disziplin.

Ich kaufe im Bioladen und im normalen Supermarkt. Ab und zu überkommt mich der Heißhunger auf Schokolade, völlig ungesunden Süßkram oder Currywurst mit Pommes - und auch das gönne ich mir. Es ist das rechte Maß in allen Dingen. Und dieses Maß zu finden bedeutet auf sich selbst achten und ein Gefühl für den eigenen Körper und dessen wirkliche Bedürfnisse entwickeln. Dazu muss ich mir erst klar werden, wie viel meiner Gier auf Süßes einem unbewußten Mechanismus (Frustbewältigung) entspringt, oder eine liebe Gewohnheit ist (abends schnell noch eine Tüte Chips vor der Glotze) usw. Liebevoller Umgang mit sich selbst kann heißen: ja, heute kriegst du deinen Sack voll Speck. Und wenn sich derselbe Heißhunger morgen wieder meldet, dann gibt es ein liebevolles nein und einen leckeren Apfel.

Laufen weckt Koerper-Intelligenz

Nach ein paar Wochen Lauftraining erwacht ein koerperliches Instinktzentrum: die koerperliche oder somatische Intelligenz. Sie sorgt dafuer, dass sich der Koerper seinen Speiseplan unbewusst zusammenstellt. Laeufer beginnen automatisch richtig zu essen: mehr Kohlenhydrate und Eiweiss, weniger Fett Mehr Obst und Gemuese, weniger Fleisch. Es ist klueger zu laufen, als Ernaehrungsbuecher zu lesen.

Quelle: www.fitnesstipps24.de

Gesundheitsprobleme haben sehr viel mit Lebensumständen und Gewohnheiten zu tun, die es zu untersuchen gilt - und nicht nur mit dem, was man in welchen Mengen zu sich nimmt...

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