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Schlankheitswahn...
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| Etwa 70 Prozent
der Models, die im "Playboy" auf dem Großfoto im heraustrennbaren
Mittelteil abgebildet sind, müssen vom medizinischen Standpunkt
als dramatisch untergewichtig eingestuft werden.
Wenn man davon ausgeht, dass
die Playboy-Poster als das kulturelle Frauen-Ideal wahrgenommen
werden, dann ist die Rate von 70 Prozent untergewichtigen
Models deutlicher Ausdruck des sozialen Drucks auf die Frauen,
dünn zu sein.
Das erklärt auch die große
Unzufriedenheit vieler Frauen mit ihrem Körper und die starke
Verbreitung von Ess-Störungen.
gefunden bei Bild
der Wissenschaft
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In
Deutschland leiden 2,8 Millionen Menschen an krankhaften
Esstörungen.
Hilfe für Betroffene und Angehörige gibt's
unter www.ANAD-pathways.de
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Was
Frauen attraktiv macht
Wenn eine Frau das zur ihrer Größe passende Gewicht zu haben
scheint, wirkt sie attraktiv. Eine kurvenreiche Figur ist dagegen
weniger wichtig, haben britische Forscher herausgefunden ("Proceedings
of the Royal Society B", Bd. 269, Artikel Nr. 1506).
Die Wissenschaftler um Martin Tovee ließen in ihren Studien
23 Frauen und 23 Männer anhand von Bildern die Attraktivität
von 60 Frauen bewerten. Dabei wollten sie herausfinden, was
einen größeren Einfluss auf eine positive Beurteilung hat: das
Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang oder der so genannte Body
Mass Index (BMI) der das Verhältnis der Körpergröße zum Gewicht
wiedergibt.
Quelle: Bild
der Wissenschaft
Den eigenen Body Mass Index (BMI) können Sie hier ermitteln |
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Studie:
Männer mögen vollschlanke Frauen
Männer bevorzugen einer Studie zufolge eher vollschlanke
Frauen als sehr dünne. Die Psychologin Erica Miller von der
Universität New Mexico hatte 138 Männer angesprochen, die
in einer Partnerschaftsanzeige eine "schlanke" oder eine "sehr
schlanke" Frau gesucht hatten. Sie legte ihnen neun Illustrationen
von Frauenkörpern vor - von extrem dünn bis übergewichtig.
Kein Mann wählte die extrem dünne Figur, berichtet die Zeitschrift
"Psychologie heute" in ihrer August-Ausgabe mit Verweis auf
die Untersuchung. Die meisten Männer entschieden sich für
eine Körperform, die in der Mitte zwischen dünn und übergewichtig
lag. Damit wählten die Männer ein Aussehen, das die meisten
Frauen nicht mehr als "schlank" bezeichnen würden, schreibt
Miller. Und selbst jene, die nach einer "sehr schlanken Frau"
suchten, bevorzugten nur die drittdünnste Körperform. Männer,
die sehr schlanke Frauen wählten, waren die reichsten innerhalb
der Probanden. Männer, denen eine vollschlanke Frau besser
gefiel, hatten eine höhere Bildung.
Quelle: Bild
der Wissenschaft
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Schönheitsidole
prägen bereits bei Kindern das Essverhalten
Wie Eltern mit ihrem Kind über dessen Aussehen sprechen, kann
starke Auswirkungen darauf haben, ob das Kind als Teenager oder
junger Erwachsener Essstörungen entwickelt.
Kindern beizubringen, wie sie mit negativen Bemerkungen umgehen
können und sich von den Bildern aus den Medien nicht zu sehr
leiten lassen, sind Teil einer Prävention gegen Essstörungen
bei Mädchen und Jungen. Dabei sei es wichtig, das Thema anzugehen,
bevor es zum Problem werden kann. Das kritische Alter ist nach
neuesten Erkenntnissen sechs bis acht. In diesem Alter begreifen
Kinder schon, dass Übergewicht "unerwünscht" ist. Wenn zum Beispiel
die Mutter Schlankheitskuren macht oder selbst Essstörungen
hat, kann dies ein 5- bis 6-jähriges Mädchen schon berühren.
Aber mittlerweile sind es nicht mehr nur die Mädchen, denen
Werbung und Medien das perfekte Aussehen vorgaukeln wollen.
Auch die Jungen sind im Visier der Werbewirtschaft.
Quelle: Bild
der Wissenschaft |
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Natürlich
gibt's auch genau das andere Extrem: Übergewicht.
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Über
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