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Kraftplätze
     

Es gibt eine Menge Bücher über sogenannte "Kraftplätze" oder "Orte der Kraft". Darunter versteht man Plätze oder Orte in einer Landschaft, die sich durch ganz besondere energetische Eigenschaften auszeichnen. Feinfühlige Menschen können solche Plätze erspüren, aber auch "Laien" oder "Normalverbraucher" fühlen sich an solchen Orten normalerweise erfrischt, belebt oder einfach nur gut. Auf sehr starken Kraftplätzen wurden früher heidnische Rituale abgehalten, nicht selten hat man später Kirchen auf genau diesen Stellen errichtet. Von dieser Art der Kraftplätze soll hier aber heute nicht die Rede sein.


Die Wohnung als persönlicher Ort der Kraft
In unserem unmittelbaren Umfeld erzeugen wir - manchmal bewußt, manchmal unbewußt - unsere ganz eigenen Kraftplätze. Das geschieht durch das Einrichten der Wohnung, allein durch die Art, wie wir unsere Möbel stellen, wie wir sie dekorieren, welche Bilder und Accessoires wir wählen. Und wir suchen dabei intuitiv die günstigsten Plätze, ohne dass wir uns vorher mit Feng Shui oder Wünschelrutengehen beschäftigen müssten.
Jeder Mensch spürt, wo er sich am wohlsten fühlt und hat seine ganz individuellen Symbole, mit denen er sich umgibt, die ihm Sicherheit, Schutz, Geborgenheit und Kraft vermitteln. Nimmt man diese Symbole weg oder arrangiert man sie neu, verändert das automatisch den Energiefluß innerhalb der Wohnung oder des Hauses. Manchmal ist das Neu-Arrangieren erforderlich, weil sich der Mensch weiter entwickelt hat und die Umgebung an sich anpassen möchte. Leben mehrere Leute im gleichen Haus, kann das zu Spannungen führen, denn die Umgebung muss für alle passen.
 
     

Manchmal genügt es schon, einen Gegenstand um einige Zentimeter zu verrücken - und schon "stimmt irgendetwas nicht".
Als wir einmal einige Tage zu einem Seminar verreist waren und zurück kehrten, hatte die Person, die mit dem Blumengießen beauftragt war, eine unserer Buddhafiguren etwas anders hingestellt, als wir es getan hatten. Es fiel uns sofort auf und die Figur "musste" wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden - die andere Ausrichtung störte uns, ohne dass wir hätten erklären können, warum.

In vielen Zielfindungskursen wird mit der Aufgabe gearbeitet, dass man eine Collage erstellen solle, auf der die verschiedenen Aspekte des zu erreichenden Ziels visualisiert werden. Manchmal hängen wir Postkarten an eine Pinwand, wählen ein ganz bestimmtes Desktop-Motiv für den PC oder lassen bestimmte Gegenstände tagelang an einem gut sichtbaren Ort liegen - auch das ist eine Form von Energie-Arbeit. Psychologisch gesprochen: es sind Anker, die uns an positive Ereignisse erinnern, an Dinge, die wir uns vorgenommen haben, Dinge die uns optimistisch stimmen oder von großer Bedeutung sind. Manchmal sind es auch regelrechte "Altäre", die man in Wohnungen finden kann. Am häufigsten sind es Fotos von Familienangehörigen bis hin zu Erinnerungsaltären für verstorbene Menschen oder Haustiere. Der Phantasie und den persönlichen Bedürfnissen sind keine Grenzen gesetzt.

Übung: Achten Sie ganz bewußt auf Ihre eigenen Kraft-Arrangements

  • Wo sind Ihre ganz persönlichen Kraftplätze, d.h. wo halten Sie sich besonders gerne auf oder wo haben Sie Gegenstände in einer ganz bestimmten Art angeordnet?
  • Welche "Energien", d.h. welche Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Erinnerungen sind damit verbunden?
  • Könnten Sie in Worte fassen, was Sie mit dieser Art des Arrangements bewirken möchten?
  • Haben Sie das Arrangement in der Vergangenheit verändert?
  • Was passiert, wenn Sie - oder ein anderer - das Arrangement verändert, also etwas dazu stellt oder wegnimmt?
    Sind sie verärgert? Unruhig? Oder bemerken Sie es vielleicht gar nicht?
   

Sicher ist vieles eine Frage der Gewohnheit. Wir müssen uns daran gewöhnen, wenn im Park unsere Lieblings-Eiche gefällt wird. Und irgendwann haben wir den Verlust irgendwie kompensiert. Wir gehen vielleicht auf einem anderen Weg spazieren, wo wir uns wieder wohler fühlen. Und für die Wohnung finden wir vielleicht ein anderes Bild oder einen anderen Gegenstand, der dann aber wieder eine andere "Energie" ins Haus bringt. Das gleiche gilt natürlich auch für den Schreibtisch im Büro.

Machen Sie das Experiment: Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und spielen Sie Detektiv. Viel Spaß dabei!

 

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