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Numerologie: Zahlen - Die Zahlen von 1-13
 

Erinnern Sie sich? Als wir Teenager waren, machten Zahlenspiele die Runde. Wir rechneten aus, wer mit wem zusammenpassen würde - an Hand des Namens oder des Geburtstages. Für mich war es ein Spiel, das ich wieder vergaß. Doch die Numerologie gibt es schon ziemlich lange. Hier und in anderen Wissenschaften, werden die Buchstaben mit Zahlen übersetzt. Angeblich hat jede Zahl eine bestimmte "Energie". Ob es stimmt - wer weiß. Anhand der beigefügten Tabelle können Sie selbst ein wenig experimentieren: addieren und analysieren Sie, in welchem Kontex Ihr Vor-, Geburts- oder Nachname, die Straße, der Wohnort etc. und vieles mehr sich in Zahlen widerspiegeln läst. Vielleicht finden Sie Zusammenhänge...? Und wenn nicht: ein wenig Kopfrechnen üben ist ja auch nicht schlecht, oder ?   ;-)

Additionsbeispiel:

  • Hans Maier 8+1+5+1  + 4+1+9+5+9 = 43 = 4+3 = 7
 

Die EINS ist der Anfang und Beginn des ganzen Systems, die Grundlage aller Zahlenelemente. Die EINS steht für die EINheit, Ungeteiltheit und EINsicht. Ein-Sicht bedeutet, die EINheit aller Dinge in der Vielheit der Welt zu sehen. Die EINs steht für Geradlinigkeit und Standhaftigkeit. Die EINs ist die Basis allen SEINS. Auch der Begriff "REIN" bedeutet etwas Unvermischtes, Unverfälschtes, ohne Beimengungen.  
     
Die ZWEI ist das Gegenstück zur Eins. Sie ist die Basis unserer Erkenntnisfähigkeit. Die ZWEI steht für ZWEIheit, EntZWEIung und Polarität. Die Welt ist immer polaritätsbezogen: Tag und Nacht, hell und dunkel, laut und leise, schlafen und wachen, oben und unten, Einatmen und Ausatmen..... Der ständige Wechsel der beiden Pole macht uns erlebnisfähig.  
     
Die DREI verbindet die Pole der Eins mit der Zwei. Sie verlässt die Ebene ihrer Vorgänger und betrachtet beide mit Abstand. Das DREIeck ist daher ein Symbol der Erkenntnis. Mit der DREI wird der Geburtsvorgang für etwas Neues eingeleitet. In allen Religionen wird daher der oberste Schöpfer immer dreifaltig dargestellt: Vater, Sohn und Heiliger Geist oder Brahma, Vishnu und Shiva, oder Zeus, Poseidon und Hades usw. Die DREI ist das verbindene Prinzip. Sie wirkt daher als aktiver, schöpferischer Vorgang, was sich auch sprachlich ausdrückt: alle guten Dinge sind DREI - auf die Plätze fertig, los - Toi,Toi,Toi - Drei mal auf Holz klopfen - Drei mal hoch soll er leben usw. Auch die Baisis vieler Wissenschaften ist die DREI: Raum, Zeit und Kauslität, - Mineralien, Pflanzen und Tierwelt - Die Zeit wird gegliedert in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die drei grundfarben nach Itten: gelb, rot, blau etc....  
     
Das dynamische Wirken der Drei bringt als Wirken die VIER hervor. Die VIER ist der Beginn eines neuene Zyklus, die materielle Schöpfung. Wird die VIER in der Zahlenreihe hinzuaddiert, gelangen wir wieder zur eins: 1 + 2 + 3 + 4 = 10 = 1 + 0 = 1 Die VIER ist das aus der Dreiheit konkret Geschaffene, die Materie. Alle konkreten Erscheinungen basieren auf der VIER. ....die VIER Himmelsrichtungen, die VIER Eiweißbasen des Lebens, die VIER Jahreszeiten, die VIER Phasen des Mondes, die VIER Stimmen: Sopran, Alt, Tenor und Bass, VIER Bremer Stadtmusikanten, VIER Evangelien, 4 Elemente, 4 Grundrechenarten usw. Die VIER sorgt für ein festes, sicheres Fundamnet in der Welt. Als Stellvertreter der materiellen Welt erinnert sie damit auch an das vergägnliche, an den körperlichen Tod.  
     
Die FÜNF ist der Gegenpol zur Vier. Nur über das Polare wird die Anschauung der Natur möglich. Erst der Mensch kann die Natur erkennen. Indem der Mensch die Natur erkennen kann, erhebt er sich über die Natur. Dadurch entsteht Freiheit. Der Weg zur Freiheit führt immer über das subjektive, individuelle Wesen. Daher ist der Sinn der FÜNF: der Mensch. Er hat 2 x 5 Finger und Zehen. Der Mensch hat 5 Sinne. Die FÜNF ist die Mitte der Zahlenreihe. 1-2-3-4 5 6-7-8-9. Der Mensch steht damit zwischen Himmel 1-2-3-4 und Erde 6-7-8-9. Er steht zwischen zwei Welten und hat die Aufgabe zwischen diesen beiden Polen zu vermitteln. 1/5 = 0,2 oder 1/2 = 0,5.  
     
Die SECHS, das Lebensprinzip der Welt (Sex) muß verstanden werden als Rückverbindung des Menschen (5) zur Ursache und zur Einheit(1). Laut Phytagoras ist die SECHS eine vollkommene Zahl weil 1 + 2 + 3 = 6 und 1 x 2 x 3 = 6 Damit ist die SECHS, sowohl die Summe, als auch das Produkt ihrer Teile. Die arabische Ziffer 6 ist ein Spiegelbild der Ziffer 2. Die Voraussetzungen, dass Sex entstehen kann, beruht auf die Polariät, durch die Reibung entstehen kann. In der Natur ist die SECHS oft die Lebensbasis: das chemische Grundelement des organischen Lebens ist Kohelnstoff mit der Kernladungszahl 6. Der Mensch ist am 6. Schöpfungstag erschaffen worden. Der Davidstern fasst auf und ab innen und außen als Ganzes zusammen. Die vollkommene Form der Materie ist der Würfel mit 6 Flächen.  
     
Die SIEBEN ist die jenseitige, heilige Zahl. Sie steht für die Vollkommenheit des Universums. Mit ihr verlassen wir die konkrete, sichtbare Welt. Am 7.Tag ruhte Gott, der 7.Tag der Schöpfung ist heilig. Der heilige Leuchter der Juden besteht aus 7 Lichtern und wir sprechen von den SIEBEN Weltwundern. Im Märchen spielt die SIEBEN neben der DREI eine wichtige Rolle: das SIEBte Geislein zeigt der Mutter den Weg zu den Geschwistern....die SIEBEN Raben entstanden durch den unbewussten Fluch des Vaters. Der Spiegel verrät, wo sich Schneewittchen, aufhält: bei den SIEBEN ZWergen hinter den SIEBEN Bergen. Und wer einen guten Kuchen backen will, muß SIEBEN Sachen haben. Die SIEBEN ist auf die Wiederherstellung der EINheit gerichtet. Die Ziffer Sieben ähnelt der EINS. Beide bestehen aus geradlinigen Strichen. SIe SIEBEN steht für das Unbewusste und Trübe, um das zu finden, was dem Besitzer zur Ganzheit fehlt. Der Körper braucht SIEBEN Jahre, um sich völlig zu erneuern. Mit der SIEBEN wird die Körperlichkeit überschritten, es beginnt die reine Funktion.  
     
Die ACHT ist eine jenseitige Zahl. Die ACHT verbindet zwei Pole miteinander. In ihr liegt die Festigkeit und Stabilität der Ruhe. Als Spiegelzahl spiegelt sich die ACHT in allen Richtungen. Die Einheit wird dabei nicht bedroht. Das Ergebnis ist die ständige Wandlung, ohne dass etwas verloren gehen kann. In der Musik ist der 8.Ton die Oktave: der Grundton wird wieder aufgenommen und erscheint in verwandelter Form. In der Chemie der Elemente bilden die Edelgase die 8. Gruppe, mit ihren 8 Außenelektronen sind sie chemisch stabil.  
     
Die NEUN rahmt wie die Eins unser Zahlensystem ein. Zwischen beiden spielt sich das Leben ab. Sie steht für das Ende und zugleich für den Neuanfang. Unsre Sonne wird von Planeten umkreist. Dananch beginnt ein neues System. Jesus mußte in der NEUNten Stunde sterben, danach begann ein neues Leben für seinen Anhänger. Troja wurde NEUN Jahre belagert, Odyseseus irrte NEUEN Jahre über das Meer. Indische Pagoden sind NEUNstöckig. Wenn alle NEUN Kugeln umgeworfen sind, kann neu begonnen werden. Menschenkinder kommen nach NEUNmonatiger Schwangerschaft zur Welt. Nach Durchlaufen des Zyklus 1-9 landen wir bei der 10. Das heißt wir finden zur Urenergie Gott (10=1+0=1) zurück, aber auf einr neuen höheren Ebene, in die wir alle unsere gemachten Erfahrungen mit einbringen.  
     
Die Hand mit jeweils 5 Fingern als gespiegelte ZEHN....Du mußt verstehen, aus 1 mach 10.....d.h. Erreichen einer höheren Ebene. Aus der Sicht der Archetypen 1 - 9 bedeutet die Zehnerzahl das höchste Maß (Vollkommenheit), das Göttliche, das Ideal. Das was aus der Sicht der Ziffern 1-9 das Ziel (10) ist, bildet für die folgende Entwicklung (11-20) die Basis. Neubeginn und Rhytmus: 1+2+3+4+5+6+7+8+9+10 = 55 =10 Die Zehn ist die Basis, die bewusstes Handeln notwendig macht. Bewußtheit und Rhytmus plus freiwillige Eingliederung / Gesetzeserfüllung / Bewußtes Unterscheiden. Die NULL bedeutet die Vollkommenheit in der Vollkommenheit und dadurch löst es sich auf. Alle Zahlen erhalten durch die Beigabe der Null eine Verstärkung oder eine höhere Bestimmung.  
     
Die ELF ist die Zahl der Symmetrie. Sie ist eine 2 (1+1=2). Polarität (2) ist Symmetrie, Gleichberechtigung durch das Additionsprinzip (1+1) Die 2 besteht aus Einsen (11) und die Einheit geht nicht verloren. Beispiel: Fußball; die Basis = 10 und der 11. Mann als Verhinderer des Fehlers. Karneval; 11.11 und um 11.11 Uhr, die Ordnung wird auf den Kopf gestellt, ver-rückt-sein wird zugelassen, die Gesetze existieren nur bis zu einer bestimmten Grenze. Lob und Trinkspruch des Karnevals "Alaaf" heißt im hebräischen ELF. Elfen; Miniaturwesen des Menschen, die extrem schön und weise (elitär) sind und die Musik und Tanz lieben. Märchen vom Erlkönig; wenn man sich der Gesetzmässigkeit wiedersetzt, löst es sich auf. Die ELF entspricht auch dem Unterschied zwischen Sonnen- und Mondjahr (365 - 254 = 11 Tage) und wird deshalb oft fälschlicherweise als Unvollkommenheitszahl beschrieben.  
     
Die ZWÖLF ist die hierarchisch korrekte Aneinanderreihung der Urpolaritäten "Einheit" und Zweiheit" - d.h. ihre Verbindung (Funktion). Das harmonische Zusammenspiel von Spaltung und Ganzheit. Die ZWÖLF ist auch die funktionierende Ganzheit. Das Jahr hat 12 Monate (1 Jahr geht zu Ende, ein neuer Rhytmus beginnt und das vorhergehende wird mitgenommen) In der Bibel gibt es 12 Apostel. Die ZWÖLF hat eine kosmische Funktion, es ist die Zahl des Universums, Harmonie durch Hierachie. Das Dodekaeder besteht aus 12 Fünfecken. ZWÖLF = das geordnete Ganze / Harmonie durch Hierarchie. Man kann wirklich sagen, dass die 12 die Zahl des Universums ist (= 3 x 4). Ja, die heiligen Dreiecke.  
     

Kaum eine Zahl wird vom Aberglauben so verteufelt wie die Zahl 13. "Die Zahl bringt Unglück", am 13. eines jeden Monats warten ängstliche Gemüter grundsätzlich auf irgendein Unheil (Freitag, der 13.) oder in vielen Hotels gibt es kein Zimmer mit der Nr. 13 und so weiter. Dieses negative Bild der Zahl 13 kann man vielleicht auf die christliche Leidensgeschichte zurückführen. Jesus ist beim Abendmahl in der Runde seiner 12 Jünger als der Dreizehnte. Er wird verraten und muss sterben. Die nordische Mythologie und die altägyptische Osiris-Legende wissen beispielsweise ähnliches über die 13 zu berichten. Es wird oft ein Zusammenhang zwischen der Zahl 13 und dem Tod hergestellt. Die 13 übersteigt die Ordnung der 12 und greift ein. Sie steht für den Neubeginn, das Andere – welches die allumfassende Harmonie (12) schon erfahren hat. Die 12 ist die konkrete Basis des Erdhaften, d.h. sie ist die die Schöpfung beherrschende Zahl und vertritt die vollkommene und harmonische Ordnung. Was ihr aber noch fehlt, ist die Bewusstheit über diese Harmonie und Ordnung. Bewusstheit ist aber notwendig, wenn sich das Individium, seiner Anlage entsprechend, bewusst in diese bestehende Ordnung eingliedern will. Das Notwendige und Fehlende wird durch die 13 hinzugefügt. Die 13 verursacht ersteinmal Unruhe und damit Bewegung und Entwicklung. Am Ende ergibt sich aber eine neue Harmonie. In dieser neuen, wiedererstellten Harmonie ist schließlich die Bewusstheit hinzugetreten.

Die 13 ist grenzüberschreitend und verfällt nicht der Gefahr eines Fundamentalismus. Die 13 ist der Weg der 1 zur 3, der Weg von der Einheit zur Funktion. Das bedeutet vorwiegend einen Bewusstseinswechsel. Dreidimensionaler Ausdruck der Dreizehn ist der Ikosaeder: Hier zeigt sich die zentrale, bewusstseinsbildende, d.h. überschauende Rolle der 13. Sie hält die Vierheiten zusammen und ist insofern ein Fünftes. Der Ikosaeder besteht aus 20 Dreiecken.

 
     
Quelle: anna-katharina buse / akb wohlfühlarchitektur  

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