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Miteinander reden
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Tipps
um die Kommunikation in der Partnerschaft wieder in Gang zu
kriegen
Wir
verwenden der Einfachheit halber die männliche Form "Partner",
meinen damit aber immer Frauen UND Männer!
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- Nett sein!
Sagen Sie Ihrem Partner zu Beginn eines Gespräches - oder
einfach nur so - etwas Nettes oder hinterlassen Sie ihm/ihr nette
Nachrichten, wenn Sie aus beruflichen Gründen mal wieder
zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen oder abreisen müssen.
Die Grundlage jedes guten Gesprächs ist Vertrauen. Wer das
Gefühl hat, nicht beachtet zu werden oder nicht genug geliebt
zu werden, ist in seinem Vertrauen leicht zu verunsichern. Kleine
Gesten stärken dieses Vertrauensverhältnis.
- Auch kurze Gespräche können
intensiv sein
Finden bzw. nutzen Sie alle Gelegenheiten
die sich bieten für wertvolle Gespräche, auch wenn diese
vielleicht nur kurz sind.
- Vereinbaren Sie notfalls feste Gesprächstermine
Ideal ist es, wenn Sie sich mit Ihrem Partner täglich für
ein Gespräch Zeit nehmen - oder sogar einen Termin dafür
vereinbaren. Das mag anfangs eher steif wirken - wer verabredet
sich schon per Terminkalender mit dem Partner! - aber in einigen
Beziehungssituationen kann dieses Vorgehen Wunder wirken.
- Wesentliche und persönliche Gespräche
statt Smalltalk
Sprechen Sie über Persönliches, davon, wie es Ihnen
geht, wie es um Ihre Gefühle bestellt ist oder was Ihnen
vielleicht klar geworden ist - nicht über den Einkaufszettel,
die Kinder oder die Autoreparatur.
- Offenheit
Seien Sie offen und ehrlich in dem, was Sie sagen - und gleichzeitig
liebevoll. Niemand hat es gerne, die nackte Wahrheit lieblos ins
Gesicht geklatscht zu bekommen. Wählen Sie den geeigneten
Zeitpunkt für sensible Themen.
- Kränkungsfreie Kommunikation
- Sprechen Sie von Ihren Gefühlen und verwenden Sie Ich-Botschaften
anstelle von Du-hast-schon-wieder-dies-und-das...
- Wenn es doch passiert: Gehen Sie davon aus, dass Ihr Partner
es nicht böse meint, und nicht die Absicht hat, Sie absichtlich
zu provozieren - sei es, indem er/sie schweigt oder durch
das, was er/sie sagt.
- Vermeiden Sie Verallgemeinerungen - Wörter wie immer
oder nie sollten in allen persönlichen
Gesprächen tabu sein.
- Fragen Sie nicht "Warum?" - damit drängen
Sie Ihren Partner in die Defensive. Sprechen Sie stattdessen
darüber, welche Gefühle und Reaktionen die Situation,
die Sie erläutert haben möchten, bei Ihnen ausgelöst
hat.
- Bleiben Sie offen für Gegenvorschläge.
Entweder - oder - Angebote bieten oft keine wirklichen Alternativen,
sondern sind nicht selten Erpressungsversuche, die zu süß-säuerlichen
Kompromissen führen.
- Achten Sie auf Ihre inneren Monologe
Reagieren Sie auf das, was der Partner wirklich gesagt hat, nicht
auf ihren eigenen Kommentar. Eine gute Übung hierzu: versuchen
Sie in eigenen Worten zu formulieren, was Ihr Partner gerade gesagt
hat und lassen Sie sich von ihm/ihr bestätigen, dass bei
Ihnen tatsächlich das angekommen ist, was er/sie gemeint
hat.
- Verteilen Sie die Redezeit gleichmäßig
Jeder ist mal dran. Machen Sie notfalls die Eieruhr zum Schiedsrichter.
- Miteinander schweigen können
Schweigen muss nicht belastend sein. In einer harmonischen Partnerschaft,
in der alles gesagt ist, kann das gemeinsame Schweigen sehr viel
Ruhe, Tiefe und Verbundenheit vermitteln. Wenn Sie aber spüren,
dass durch das Schweigen wichtige Themen bewußt ignoriert
oder verdrängt werden, suchen Sie das Gespräch mit dem
Partner.
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