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Was wir uns alles einreden...
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"Ich würde ja so
gerne, aber... "
Wer kennt diesen Satz wohl
nicht? Gehört er auch zu Ihrem Standard-Repertoire? Wie
geht er weiter?
In einem der ersten betrachtenswert-Newsletter
ging es um das Thema "Glaubenssätze". Das sind
auch so Sätze wie:
- bei mir funktioniert das
sowieso nicht, oder
- ich kann das nicht
Diese negativen Botschaften
an uns selbst schränken uns massiv ein und blockieren
unsere kreative Entfaltung. Wir haben diese Sätze irgendwann
einmal gehört und übernommen, und nun wiederholen
wir sie ständig - in Gedanken oder im Gespräch mit
anderen Menschen. Dabei haben wir uns mittlerweile längst
weiter entwickelt und die Sätze treffen gar nicht mehr
zu. Vielleicht haben sie noch nie gestimmt und wir haben das
übernommen, was uns andere Leute einreden wollten, damit
sie es leichter mit uns haben...
Was können wir tun?
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Genau zuhören, wenn wir
uns selbst oder anderen etwas über uns erzählen.
Welches Werturteil geben wir über uns selbst dabei ab?
Welches Bild haben wir von uns und von dem, was wir tun? Egal
wo dieses Bild herkommen mag - eine traurige Kindheit ist
eine Erklärung, aber der Blick nach hinten führt
selten nach vorne. Wenn wir uns dabei ertappen, dass wir mal
wieder schlecht über uns selbst denken oder sprechen,
können wir zwei Dinge tun:
- uns fragen, ob das wirklich
stimmt, und
- wir können uns ganz
sanft korrigieren: "Was bin ich blöd!!!"
könnte beispielsweise lauten: "Diesmal hab ich
mich dumm angestellt - nächstes Mal läuft's anders."
Mit solchen Sätzen könnt ihr euch selbst Mut machen
und Veränderungen einleiten.
Erfolgreiche Menschen haben
viele positive Glaubenssätze, wie z.B. "Ich schaffe
das!" Findet möglichst viele positive Botschaften,
die ihr guten Gewissens akzeptieren könnt. Ebenso wichtig
ist es, die Anerkennung, die ihr von anderen erhaltet, auch
anzunehmen. Es ist üblich, Bescheidenheit zu demonstrieren,
doch wer auf Lob und Zustimmung immer nur verschämt reagiert
und meint, das sei doch nicht der Rede wert, wertet sich unnötigerweise
selbst ab.
Es handelt sich um eine starres Ritual, das nicht mehr zeitgemäß
ist.
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Übung:
- Achten Sie in der nächsten
Zeit genau auf das, was Sie anderen über sich erzählen:
sind negative Botschaften dabei?
Falls ja: überlegt Sie sich, wie eine positivere
Botschaft lauten könnte.
- Wenn etwas misslingt - wie
gehen Sie mit sich selbst um? Schimpfen Sie sich selbst
aus?
Falls ja: seien Sie ausnahmsweise ein bißchen
netter zu sich selbst - und spüren Sie den Unterschied,
wie es sich anfühlt, ohne Schelte davon gekommen zu
sein.
- Wenn jemand Sie lobt, akzeptieren
Sie dieses Lob, z.B. mit einem "Danke, das freut mich
wirklich sehr!" oder einem anderen Satz, der für
Sie paßt. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, jemand
will Ihnen nur schmeicheln - probieren Sie es einfach aus.
Und noch etwas: Eigenlob stinkt nicht! Wenn Sie etwas
gut gemacht haben, dürfen Sie auch stolz darauf sein.
Ihr Feedback
ist immer erwünscht. In der betrachtenswert-Diskussionsliste
können Sie Ihre Erfahrungen auch mit anderen Besuchern
austauschen. Beitreten...
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Man
hat uns gelehrt zu glauben,
dass das Negative mit dem Realistischen
und das Positive mit dem Unrealistischen
gleichzusetzen sei.
Susan Jeffers
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Foto:
Ursula Eckbauer |
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